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Vereinsgeschichte

Vereins-Chronik
Der Haflingerzuchtverein “Wipptal-Stubai” wurde 1963 als eigenständiger Verein gegründet.
Bis zu diesem Zeitpunkt gehörten die Züchter rechts der Sill in Flussrichtung zum Verein Weer, links davon zum Verein Telfs. In dieser Zeit wurden die Hengste, die in Weer stationiert waren, während der Decksaison jeweils für 6 bis 8 Wochen im Vereinsgebiet aufgestellt und standen somit den Züchtern im Wipp- und Stubaital zur Verfügung.

Die erste Ausstellung mit Beteiligung Wipptaler und Stubaier Züchter fand 1947 in Telfs statt.

Bei der Gründerversammlung im Februar 1963 im Gasthof “Laner” in Matrei waren ca. 25 Pferdehalter anwesend. Der Großteil der Züchter kam aus Navis, Trins und Matrei-Umgebung. Einer der erfolgreichsten Züchter des Verbandsgebietes, Peter Tost aus Trins, übernahm die Führung und wurde erster Obmann des Vereins. Geschäftsführer wurde Josef Hörtnagl – “Laner” – aus Matrei.vereins_chronik

Vom Verbandsgeschäftsführer Otto Schweisgut erhielt Josef Hörtnagl eine Liste mit ca. 15 Stubaier Haflingerbesitzer die zum Beitritt in den neu gegründeten Verein angeregt werden sollten.
Hörtnagl fuhr im März 1963 mit seinem Traktor ins Stubaital und über Mutters, Natters, Kreith und Stefansbrücke zurück. Bei dieser Tagestour besuchte er alle auf der Liste aufscheinenden Züchter und konnte letztendlich neun neue Mitglieder in den neugegründeten Verein aufnehmen. Bis Ende 1963 wuchs der Verein auf 47 Mitglieder an.

Im Jahr 1961 kam erstmals ein Zuchthengst nach Matrei. Der erste Hengsthalter des neu gegründeten Vereins war der Geschäftsführer Josef Hörtnagl, der die Staatshengste von 1963 bis 1968 während der Decksaison betreute. 1969 und 1970 wurden die beiden Deckhengste ebenfalls in Matrei untergebracht. Von 1971 bis 1974 standen die Hengste, jetzt aber schon mit staatlicher Betreuung, in Pfons. Ab dem Jahre 1975 waren die staatl. Stationen zunächst in Navis und von 1976 bis 1986 in Mützens mit drei Hengsten besetzt.

Durch die laufende Zurverfügungstellung bester Hengste für den Zuchteinsatz konnte sich das junge, aufstrebende Zuchtgebiet rasch weiterentwickeln.

Dann übersiedelten sie zum Gasthof “Katzbach” in Mühlbachl/Statz und ab 1991 wurden die drei Staatshengste in der Privatpflegestation bei Fritz Reymair am “Pirchethof” in Steinach eingestellt. Seit 1998 wird die Deckstation wieder zweihengstig geführt. Im Jahre 2007 wechselten die Hengste vom Wipp- in das Stubaital zur Familie Pajk nach Mieders. Seit 2010 haben wir leider keine eigene Hengststation in unserem Verein.

Die Vereinsausstellungen wurden 1968 und 1973 in Navis, 1978 als “Peter Tost Gedächtnisschau” und 1984 in Trins, sowie erstmals 1993 und 1998 als Jubiläumsschauen im Stubaital in Mieders abgehalten.Weiters folgten im Jahr 2004 die “Georg Norer Gedächtnisschau” und die anlässlich des 45-jährigen Bestandsjubiläums stattfindende Ausstellung 2009, ebenfalls in Steinach/Tienzens.

Im Jahre 1981 wurde der Haflingerzuchtverein Kematen gegründet und so haben sich die Züchter aus dem Gebiet Mutters-Natters, aus geografischen Gründen, zu einem Beitritt zu diesem neugebildeten Verein entschlossen.

Im September 1977 verstarb Peter Tost, sowohl für seine Familie, als auch für die Haflingerzucht leider allzu früh. Ihm folgte sein bisheriger Stellvertreter und Naviser Original Georg Norer – “Latterer”, der die Geschicke des Vereins zwei Jahrzehnte lang leitete und maßgeblich für die erfreuliche, qualitative und quantitative Aufwärtsentwicklung des Vereins “Wipptal-Stubai” verantwortlich war. Er war auch seit der Vorstandswahl 1987 Gebietsvertreter des Bezirkes Innsbruck-Land im Vorstand des Tiroler Haflingerzuchtverbandes.

Bei den Neuwahlen 1997 wurden Hermann Eigentler aus Telfes i. St. zum neuen Vereins-Obmann und auch Nachfolger im Verbandsvorstand, Peter Tost jr. aus Trins – Sohn des ersten Vereinsobmannes – zu seinem Stellvertreter und Fritz Reymair, Hengsthalter aus Steinach, zum Vereinsgeschäftsführer gewählt.
Der Verein konnte sich stetig weiterentwickeln und zählte in seinen besten Jahren knapp über 100 Mitglieder mit einem Pferdebestand von ca. 150 Zuchtstuten und Jungpferden.
Dem 2003 ausgeschiedenen Obmann-Stellvertreter folgte Martin Peer aus Tienzens, bis Frühjahr 2011, in den Vereinsvorstand nach.

Mit dem Rücktritt von Hannes Schweisgut, langjähriger Geschäftsführer des Haflingerverbandes Tirol, und der Neuaufstellung einer neuen Verbandsführung, kam es im November 2011 in sämtlichen Vereinen zu Neuwahlen.
Unser Obmann “Hemmi” (Hermann Eigentler) legte sein Amt als Vereinsobmann zurück, um bei der Neuausrichtung des Verbandes mitzuwirken. Als Obmann-Stellvertreter steht er dem Verein Wipptal Stubai weiterhin zur Seite.

Neuer Vereinsobmann wurde im Herbst 2011 Andreas Mayr aus Navis, welcher seit dem Frühjahr 2011 bereits Obmann-Stellvertreter war.
Auch das Amt des Geschäftsführers mußte nach dem Rücktritt von Reymair Fritz mit Schöpf Roland neu besetzt werden.

Im Herbst 2007 wurde unser noch aktives Gründungsmitglied, 1. Hengsthalter und langjähriger Geschäftsführer, Josef Hörtnagl – “Laner” – mit der Ehrenmitgliedschaft des Vereines geehrt.
Mayr Josef, langjähriges Ausschußmitglied des Vereins, konnte die Ehrenmitgliedschaft im Frühjahr 2009 entgegen nehmen.
Sie folgen damit den bedeutenden Pionieren der Haflingerzucht Otto Schweisgut sowie Georg Norer (Ehrenobmann).

Durch die Abhaltung bereits zur Tradition gewordener Veranstaltungen – wie z.B. den Wanderritt zum Wallfahrtsort “Maria Waldrast”, diverse Vereins- und Almausflüge im In- und Ausland, Pferdebeurteilungs- und Vorstellungskurse – konnte man die Kameradschaft und den Zusammenhalt im Vereinsgebiet stets hochhalten.
Mittlerweile hat sich der Mitgliederstand bei ca. 50 Züchtern mit ca. 90 Mutterstuten bzw. Jungtieren eingependelt.

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